Schutz weiterhin notwendig

Trotz der Erfolge und eines derzeit alpenweit stabilen Steinadlerbestandes, müssen die Schutzmaßnahmen weitergehen.

Der hohe Freizeitdruck in den Alpen, teilweise immer noch stattfindende Lebensraumzerstörung und in letzter Zeit immer häufigere Opfer durch Bleivergiftungen machen auch weiterhin Schutzmaßnahmen notwendig.

Der Steinadler als sog. "Schirmart" am Ende der Nahrungskette gibt gute Hinweise über den ökologischen Zustand seines Lebensraum. Steinadlerschutz bedeutet letztlich Lebensraumschutz und somit profitiert eine ganze Reihe von Tieren und Pflanzen der alpinen Region von den Schutzbemühungen.

 

Steinadlerschutz

Der Bestand des Steinadlers in Bayern ist stark gefährdet. Nur noch 50 Brutpaare mit dem weltweit geringsten Bruterfolg leben im bayerischen Alpenraum. Mit unserem Artenhilfsprogramm setzen wir uns gemeinsam mit dem Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) seit über zehn Jahren für den Schutz des Steinadlers ein.

Wir beobachten die Greifvögel, erfassen ihre individuellen Merkmale und ihr Revierverhalten, verhindern Störungen durch Nutzungseinschränkungen und betreiben aktive Öffentlichkeitsarbeit in Form von Exkursionen und Informationsveranstaltungen. Mit Erfolg: Seit Beginn des Artenhilfsprojekts hat der Bruterfolg des Steinadlers zugenommen.

© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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Brutsaison 2016

8 Horstbau
5 Brut
4+ Schlupf
5 Jungvögel im Horst
2 Ausgeflogene Jungvögel

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